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Yachtcharter Schulz - Bootsurlaub

“Bootsurlaub” mit Yachtcharter Schulz, ein Erlebnisbericht

Lange hatten wir uns auf unseren Bootsurlaub auf der Müritz gefreut.

Aber leider kam es anders als man denkt, hier mal die Abläufe unserer Reise:

(Die verlinkten Texte führen zu den passenden Bildern)

  • -        30.09.2017 – ca. 15.00 Uhr Übernahme des Schiffes „ANTONIA“. Aufnahme vorhandener Schäden und Einweisung in die Bordtechnik.
  • Ein Mitarbeiter der Fa.Yachtcharter Schulz hat sich im Wesentlichen auf den Zustand des Propellers und äußerliche Schäden konzentriert.
  • Er war aber sehr nett. Unsere Hinweise auf defekte Reißverschlüsse am Verdeck, defekte Bedienung des Radios im Steuerstand, fehlende Schrauben am Seezaun,
  • fehlende Fernbedienung, etc. etc. hat er als Kleinigkeiten bezeichnet und nicht notiert.
  • Auch wurde uns die Funktionsweise der Toiletten am Beispiel der Toilette in der Heckkabine erklärt.
  • Anschließend sind wir eingezogen und alle waren zufrieden. Abgelegt haben wir an diesem Tag nicht mehr.
  • Wir fingen bei einem Glas Wein an, uns über die defekten Reißverschlüsse (waren an den gerissenen Nähten mit einem Tacker geklammert)
  • und auch über den Schwarzschimmel an der Persenning innenseitig zu stören. Haben mal einen Auszug zur Gesundheitsschädlichkeit angehängt.
  • -        01.10.2017 – ca. 09.00 Uhr. Die vordere Toilette funktionierte nicht richtig.
  • Es stieg ständig eine gelbe Flüssigkeit (offensichtlich Urin) auf. Der Abfluss funktionierte nicht richtig.
  • Wir haben dies bei einem Mitarbeitern der Fa. Schulz angesprochen. Der Kollege kam an Bord und erklärte uns die Toilette nochmals.
  • Wortlaut: immer wieder drücken (absaugen) und viel Wasser dazugeben. Nach ca. 20 x drücken (absaugen und Wasser nachfüllen) ging es einigermaßen.
  • Wir legten ab und fuhren nach Malchow.
  • Die Toilette in der vorderen Kabine funktionierte wieder nicht. Jetzt allerdings dickflüssige, gehächselte, übelriechende Flüssigkeit. 
  • Wir benutzten dann die vordere Toilette. Auch wenn wir mit Freunden unterwegs waren, war dieser Umstand für uns alle sehr unangenehm.
  • In unserem Alter muss man auch mal nachts raus. Stellen Sie sich vor: 3.00 Uhr klopfen an der Kabinentür…dann ich muss mal…dann alle wach
  • und für alle sehr unangenehm. Usw. usw.
  • -        02.10.2017 – haben weiter mit der Toilette herumhantiert. Gleich nach dem Frühstück. Das Becken füllte sich weiter und der Geruch breitete sich aus.
  • Dann haben wir bei Fa.Schulz in Eldenburg angerufen.
  • Es kam dann nach ca. 1,5 Std. Wartezeit um ca. 14.30 Uhr ein Mitarbeiter der Fa. Schulz und hat – halten Sie sich fest – das Klo demontiert.
  • Alles hübsch mit einem Nasssauger abgepumpt und ist dann mit der Brühe durchs Schiff und immer wieder hin und her.
  • Die Reste aus dem Sumpf des Tanks lagen nun offen und wir hatten neben dem Amoniakgeruch auch die geruchlichen Reste der Hinterlassenschaften der Gäste
  • auf der ANTONIA aus der Saison 2017 in den Nasen, den Kabinen Mitschiffs und unter der Persenning.
  • Auf unseren Hinweis hat der Mitarbeiter der Fa. Schulz die gelbbraunen Tropfen an Deck mit einem trockenen Tuch aufgewischt
  • und hat sich mit dem Hinweis, dass nun alles in Ordnung sei, nach ca. 2,5 Stunden verabschiedet.
  • Allerdings wurde uns von ihm und auch einem Kollegen in der Zentrale telefonisch mitgeteilt, dass es ein konstruktionstechnisches,
  • bekanntes Problem bei dieser Baureihe sei und Umbaumaßnahmen nötig seien.
  • Als er denn weg war, haben wir gesehen, dass die Tropfspuren der gehäckselten, braunen, dickflüssigen, stinkenden Substanz
  • auf dem Weg von der Toilette durchs Schiff (also innen) und auf der Treppe verteilt waren.
  • Die Klobürste stand im Waschbecken!
  • Da an Mittagessen nicht zu denken war (wir hatten keinen Appetit) kauften wir Desinfektionsmittel und reinigten im Urlaub das Schiff.   
  • -        03.10.2017 – wir haben versucht die Toilette im Vorschiff zu meiden.
  • Wir fuhren nach Eldenburg um den Fäkaltank zu entleeren (von wegen immer ordentlich mit Wasser spülen) und die Nichtfunktion der Toilette zu reklamieren.
  • Es kam wieder ein Mitarbeiter an Bord.
  • -        04.10.2017 – Die Toilette funktionierte wieder nicht. Wir haben einem Mitarbeiter der Fa. Schulz Bescheid gesagt.
  • Es kamen dann gleich vormittags 2 Techniker und haben den Umbau vorgenommen. Alles wieder ausgebaut.
  • Neues Rohr geformt, ausgetauscht. Wissen Sie wie es riecht, wenn das Klo ausgebaut ist? Hat ca. 3 Stunden gedauert. Restaurant geschlossen.
  • Wohin soll man da gehen? Ins Auto setzen – im Urlaub? Als die weg waren, haben wir wieder das Boot saubergemacht – im Urlaub.
  • Dann am Nachmittag – lief die Flüssigkeit unten aus dem WC heraus und verteilte sich auf dem Fußboden.
  • Wir haben aber wieder gleich Bescheid gesagt und es kam ein Techniker, der dann das Klo abgebaut hat.
  • Man hatte ja Routine. Offensichtlich wurde eine Dichtung vergessen.
  • Blöd nur, dass er wieder die Klobürste im Waschbecken abgestellt hatte. Da war das Maß dann endgültig voll.
  • Ein Ehepaar   (wohnten in der vorderen Kabine und wollten sich nun auch nicht mehr in dem klobürstenkontaminierten Waschbecken waschen),
  • ist dann in eine Ferienwohnung gegangen. Die vermieteten Fa. Schulz  dann zum Vorzugspreis von 140 Euronen!!
  • -        05.10.2017 – Nach dieser Nacht und einer Lagebesprechung hatte keiner von uns noch Lust den BootsURLAUB fortzusetzen.
  • 5 Tage lang wurden wir durch den Defekt massiv beeinträchtigt und waren nahezu durchgehend dem Fäkalgeruch ausgesetzt
  • und haben uns hauptinhaltlich mit der Toilette beschäftigt. Wir haben das Boot dann ohne Mängel übergeben und sind abgereist.
  • Mehrfach und täglich haben wir die Missstände reklamiert.
  • -       
  • Fakt ist, dass uns das Schiff mit bekannten Mängeln in der Toilettenanlage defekt übergeben wurde.
  • Das wurde uns vom Personal der Fa. Schulz betätigt.  Mit BootsURLAUB hatte unsere Reise nichts zu tun.
  • Es war gar kein Urlaub. Schade um die verlorenen Urlaubstage.
  • Aus diesem Grund forderten wir den Reisebetrag plus Kosten für die Ferienwohnung zurück.
  • Ergänzend möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich versucht habe die Umstände human zu beschreiben.
  • Dass unsere Damen an Bord mit Würgereiz im Regen an der Reling  standen und……lassen wir es mal dabei.

 

 

 

Die Fa. Yachtcharter Schulz reagiert nur spärlich, bis gar nicht auf die Forderungen, so das nur der Weg über den Anwalt bleibt.

 

Wir berichten weiter!

 

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